Vogelbeeren, Zucker, Wasser und Zitronensaft in einer Pfanne mischen, unter Rühren aufkochen. Hitze
reduzieren, ca. 5 Min. kochen, fein pürieren. Masse durch ein Sieb streichen, zurück in die Pfanne geben,
unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. zu einem dicklichen Brei einkochen, in ein
Schälchen geben, auskühlen.
Dazu passt: Käse.
Haltbarkeit: zugedeckt im Kühlschrank ca. 1 Woche.
Hinweis:
Vogelbeersträuche sind in Gärten, an Weg- und Waldrändern weit verbreitet. Dass ihre Früchte auch für die
Küche genutzt werden können, ist hierzulande aber kaum mehr bekannt.
Sind Vogelbeeren nicht giftig? Nein, das ist eine weit verbreitete, aber falsche Volksweisheit. Im Gegenteil:
Dank ihres hohen Vitamin-C-Gehalts sind die Beeren der wild wachsenden Eberesche sogar gesund!
Im rohen Zustand sind Vogelbeeren allerdings sehr bitter, da sie Parasorbinsäure enthalten. Beim Kochen
wird die Parasorbinsäure durch die Hitze jedoch zu besser verträglicher Sorbinsäure abgebaut, und die
Beeren verlieren ihre Bitterkeit.
Dasselbe geschieht auch bei Temperaturen unter dem Nullpunkt. Deshalb die Wildfrüchte erst nach den
ersten Herbstfrösten pflücken, oder vor der Verwendung tiefkühlen.
Achtung: Bitte nur Früchte verwenden, von denen Sie sicher wissen, dass sie von der Eberesche
stammen. Informieren Sie sich dazu in einem Pflanzenbestimmungsbuch oder bei jemandem, der sich mit
Pflanzen auskennt.