Grundlagen, Informationen
Schmorgurken
Sie sind die dicken Schwestern der schlanken Salatgurke und übertreffen sie nicht nur im Umfang, sondern
auch im Aroma.
ANDERE NAMEN: Schälgurken, Gemüsegurken.
BOTANIK: Sie zählen zu den Kürbisgewächsen und sind streng genommen fleischige Beerenfrüchte.
HERKUNFT: Kommen meist aus heimischem Freiland-Anbau mit Schwerpunkten in Bayern, Baden-
Württemberg und dem Spreewald.
SAISON: Juli bis September/Oktober.
Gut zu wissen:
EINKAUF: Schmorgurken sollten prall und fest sein und keine weichen oder faltigen Stellen haben. Je reifer
und gelber sie werden, desto mehr harte Kerne bilden sich in ihrem Inneren, der Fruchtfleischanteil sinkt.
LAGERUNG: Sind kälteempfindlich und faulen im Kühlschrank schnell. Deshalb einfach an einem
möglichst kühlen Ort in der Küche lagern, dann halten sie bis zu 2 Wochen. Wichtig: getrennt von Tomaten
und Äpfeln aufbewahren, da sie das Reifegas Ethylen absondern. Zum Einfrieren nicht geeignet.
INHALTSSTOFFE: Schmorgurken zählen zu den wasserreichsten Gemüsesorten und sind daher sehr
kalorienarm - eine ganze geputzte Schmorgurke hat gerade mal 20 kcal! Sie sind reich am entwässernden
Mineralstoff Kalium. Weiteres Plus: Lösliche Ballaststoffe (Pektine) regen den Darm und damit die
Verdauung an.
So gehen Sie mit Schmorgurken um:
Das Stielende abschneiden. Eine Scheibe probieren - ist sie bitter, ein Stück mehr abschneiden.
Schmorgurken immer schälen: wegen möglicher Bitterstoffe vom Blütenansatz zum Stielende hin. Dann
der Länge nach halbieren und die Kerne mit einem Löffel sorgfältig herauskratzen. Ganze Hälften zum
Füllen verwenden. Als Gemüsebeilage in Scheiben oder Würfel schneiden.
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