Grundlagen, Informationen

Rosmarin



Wild oder im Töpfchen: Am Mittelmeer, seiner Heimat, wächst er wild und wird bis zu 2 m hoch. Ab Mai zeigt er weiße, blaue oder violette Blüten. Bei uns gedeiht er auch in Töpfen auf Balkon und Terrasse. Bei starkem Frost lieber hereinholen.

Einkauf & Lagerung: Gibt's im Töpfchen (oft weicher) oder Bund (meist kräftiger) zu kaufen. Die Zweige halten sich in Folie im Kühlschrank max. 2 Wochen, ins Wasser gestellt ca. 3 Tage. Gut zum Trocknen und Einfrieren geeignet.

Inhaltsstoffe & Gesundheit: Liefert die Mineralstoffe Calcium, Eisen, Magnesium, Zink und die Vitamine C und B1. Seine ätherischen Öle wirken gegen Kopfschmerzen, beruhigen die Nerven, regen Appetit und Verdauung an.

So schmeckt er am besten: Stets mitkochen, damit er sein Aroma entfaltet. Sparsam dosieren, sonst wird#s bitter. Würzt Kartoffeln, Gemüse, Fisch und alle Sorten Fleisch. Verträgt sich mit Salbei, Thymian, Lorbeer und Knoblauch.

STECKBRIEF: Andere Bezeichnungen: Antonskraut, Brautkraut, Kid, Hochzeitsblümchen, Meertau, Marienkraut, Weihrauchkraut. Botanik: gehört zu den Lippenblütlern; mehrjähriges Kraut. Herkunftsländer: Länder rund ums Mittelmeer (Italien, Frankreich, Spanien); Deutschland, Holland, England. Saison: immergrün; nur von April bis Oktober ernten; Blüte von Mai bis Oktober.

So geht man mit Rosmarin richtig um: Die Zweige 'gegen den Strich' zwischen den Fingern durchziehen, um die Nadeln 'abzuzupfen'. Die Nadeln mit einem großen Kochmesser hacken oder mit dem Wiegemesser zerkleinern. Wen die Nadeln stören: Es reicht, einen ganzen Zweig mitzukochen, den man später herausnimmt Bouquet garni: mit anderen Kräutern, z. B. Petersilie, Lorbeer und Thymian, zum Würzstrauß binden. Kräftige Rosmarinzweige kann man als würzige Spieße für Gemüse, Fisch oder Fleisch verwenden. Gibt Aroma: je 1 Zweig in 1 Flasche mit Öl bzw. neutralem Essig ziehen lassen. Nach 2-3 Wochen entfernen.

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