Grundlagen, Informationen
Basilikum
Das Basilikum eroberte zwar erst vor wenigen Jahren die deutsche Küche, bekannt ist das Kraut aber
schon seit mehr als tausend Jahren. Ursprünglich stammt es aus den warmen Gebieten Asiens,
insbesondere aus Indien. Von dort kam es über Persien nach Italien und schließlich nach ganz Europa.
Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet 'königlich'.
Basilikum zeigt sich in der Küche als äußerst vielseitig, schmeckt zu Tomaten, in Kräuterbutter, Soßen
und Salaten. Doch auch Gemüse-, Fleisch- oder Nudelgerichte bekommen durch Basilikum eine ganz
besondere Note. Zum Kochen immer möglichst die frisch abgezupften Blättchen verwenden, getrocknetes
Basilikum verliert sehr an Würzkraft. Das Kraut möglichst nicht oder nur kurz mitkochen, da sonst Farbe
und Aroma verlorengehen. Wer Basilikum haltbar machen will, legt es am besten in Öl ein.
Verschiedene Sorten Basilikum-Fans finden eine große Vielfalt. Neben groß- und kleinblättrigen Sorten
sind auch rot- oder purpurblättrige erhältlich. Unterschiede in den Duftnoten gibt es zum Beispiel zwischen
Zitronen-, Zimt- und Anis-Basilikum. Die meisten auch bei uns erhältlichen Sorten haben einen pfeffrig-
süßlichen Geschmack.
Heilwirkung Basilikum ist wegen seines hohen Gehalts an Vitamin C auch als das Würzkraut der Seefahrer
bekannt. Es wirkt appetitanregend, verdauungs-fördernd, lindert Blähungen und ist gut bei
Halsentzündungen. Es kann auch als Badezusatz verwendet werden - die Wirkung: anregend und
belebend.
Tipps: Loses, frisch gekauftes Basilikum am besten in einen Plastikbeutel geben. Dann Luft hineinblasen
und Beutel fest verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren. Oder gleich einen Topf mitnehmen für die Ernte
frisch von der Fensterbank. Hobbygärtner finden ein interessantes Sortiment zum Aussäen.
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